Handicap Ausbildung

Handicap-Ausbildung wir helfen Ihnen auf dem Weg zu Ihrer Mobilität.

Wir können eine Fahrausbildung für Menschen mit körperlichen Einschränkungen anbieten. Unser Fahrschulwagen ist ein VW Touran Automatik.

Er ist mit Drehknauf und Zentralkomander ausgestattet, so dass wir Fahrschüler/innen mit einer funktionierenden Hand problemlos ausbilden können.
Auch wenn nur ein Bein benutzbar ist, ist eine Fahrausbildung möglich.

Sprechen Sie uns bitte an, sollten andere körperliche Behinderungen vorliegen. 
Wir erläutern Ihnen dann gerne welche Möglichkeiten der Fahrausbildung es außerdem gibt.

 

Für den Erwerb einer Fahrerlaubnis ist ein ärztliches Gutachten und ein technisches Gutachten erforderlich. Für alle zu erstellenden Gutachten gibt es so genannte Eignungsrichtlinien, die festlegen, dass ein Gutachten:

  • in allgemein verständlicher Sprache abgefasst
  • nachvollziehbar
  • überprüfbar sein muss (Anlage 15 z FeV §11 Abs.5)

Um das "technische Gutachten" zu erstellen, benötigt der sachverständige des TÜV ein ärztliches Gutachten. Es muss in allen wesentlichen Punkten, insbesondere auf die gestellten Fragen, vollständig sein. Das Gutachten muss zwischen der Vorgeschichte und dem gegenwärtigen Befund unterscheiden.

 

Das ärztliche Gutachten muss enthalten:

  • Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohnsitz
  • Bezeichnung der Behinderung oder Erkrankung
    (bei Querschnittlähmung Angabe der Schädigungshöhe)
  • Auswirkung der Behinderung bzw. Erkrankung, z.B.
    • welche Gliedmaßen sind nicht einsetzbar
    • welche Gliedmaßen sind eingeschänkt einsetzbar
bei Querschnittlähmung:
  • ist die Lähmung komplett oder inkomplett?
  • wenn komplett, sensibel oder motorisch?
  • treten in den Beinen Spasmen auf?
bei Querschnittlähmung mit traumatischer Ursache:
  • war die Lähmung verbunden mit einem Schädel-Hirn-Trauma?
  • bei Muskel-Erkrankungen werden folgende Zusatzangaben benötigt:
    • ist die Krankheit progressiv?
    • wenn "ja", in welchen Zeitabständen sind ärztliche Kontrolluntersuchengen erforderlich?
In keinem ärztlichen Gutachten darf die Feststellung fehlen, dass aus medizinischer Sicht keine Bedenken gegen die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen bestehen.
Falls dies nicht zutrifft, müssen die Bedenken ausführlich erläutert werden.
Dasselbe Gutachten wird auch zur Vorlage bei der Fahrerlaubnisbehörde und der zuständigen Vewaltungsbehörde benötigt.

Nach den zur Zeit gültigen gesetzlichen Bestimmungen der Fahrerlaubnisverordnung (FeV), dürfen solche ärztlichen Gutachten nur durch folgende Personen ausgestellt werden:

  • einen zuständigen Facharzt mit verkehrsmedizinischer Qualifikation
  • einen Arzt des Gesundheitsamts oder einen anderen Arzt der öffentlichen Verwaltung
  • einen Facharzt der Richtung Arbeitsmedizin oder Betriebsmedizin
  • ein Arzt mit der Gebietsbezeichnung "Facharzt für Rechtsmedizin"
  • ein Arzt in der Begutachtungsstelle für Fahreignung, der die Anforderungen nach Anlage 14 erfüllt.